Stadt- und Regionalplanung
Arbeit auf der Maßstabsebene über dem Gebäude: wie eine Entwicklung im Quartier sitzt, was der Bebauungsplan zulässt, von welcher Infrastruktur sie abhängt und was sie der Umgebung bringt — oder ihr nimmt.
Ein Gebäude ist nur so gut wie sein Standort
In der Planung trifft ein Projekt auf alles, was es nicht kontrolliert: Straßennetz, Leitungen, angrenzende Nutzungen und den rechtlichen Rahmen darüber. Wir erstellen und begleiten die erforderlichen Planungsverfahren, modellieren Verkehrs- und Infrastrukturbedarf und führen die Beteiligungsverfahren, die größere Vorhaben auslösen. Richtig gemacht ist das keine Formalität — es bestimmt, was gebaut werden kann, wie schnell die Genehmigung kommt und ob ein Vorhaben im Quartier angenommen oder bekämpft wird.
Was das umfasst
Masterplanung
Struktur mehrteiliger und abschnittsweiser Vorhaben — Dichte, Erschließung, Freiraum und die Reihenfolge, in der Bauabschnitte errichtet und verkauft werden können.
Analyse der Planungsgrundlagen
Lesart eines Grundstücks am geltenden Bebauungsplan und Einschätzung, was eine Änderung oder Befreiung an Zeit und Wahrscheinlichkeit kostet.
Infrastruktur und Versorgung
Klärung der Kapazitäten für Wasser, Strom, Entwässerung und Telekommunikation und des Ausbaus, den ein Vorhaben mitfinanzieren müsste.
Verkehr und Erschließung
Zufahrt, Stellplatznachweis und Verkehrsauswirkung — meist die Restriktion, die über das Bauvolumen entscheidet.
Genehmigungsstrategie
Antragsfolge so takten, dass die Genehmigung dann vorliegt, wenn der Ablauf sie braucht, statt zum Punkt zu werden, auf den alles wartet.
Abstimmung mit Beteiligten
Behörden, Versorger und Nachbarn früh einbinden, wo Einwände günstig zu lösen sind — nicht spät, wo sie es nicht sind.
Die Genehmigung ist keine Formalie nach fertigem Entwurf. Sie ist ein Entwurfsparameter.